Die Anfänge

Von der Dycker-Land- zur Klosterimkerei 



 

Einen ersten, theoretischen Bienenkontakt hatte ich während meines Studiums der Ernährungswissenschaften – Schwerpunkt Lebensmitteltechnologie – an der Uni Bonn. Neben diversen Veranstaltungen zur Nahrungsmittelkunde, zur Lebensmittelhygiene und zu Produktionsprozessen von Lebensmitteln besuchte ich dort auch die Vorlesungen "Allgemeine und systematische Zoologie" und "Grundlagen der Ökologie" – die Honigbiene spielte in beiden eine zentrale Rolle. Dozent war Prof. Dr. Hartmut Bick, Direktor des Institutes für landwirtschaftliche Zoologie und Bienenkunde.

 

Als mir nach vielen Jahren bei Aufräumarbeiten Vorlesungsskripte aus jener Zeit in die Hände fielen, wurden bei mir Erinnerungen wach. Die wiederum führten zur spontanen Idee, mich praktisch mit der Bienenhaltung und der Honiggewinnung zu befassen und eine eigene Imkerei aufzubauen. 
Als erstes nahm ich mit dem nächstgelegenen Imkerverein, dem Bienenzuchtverein Grevenbroich und Umgebung e. V., Kontakt

 

 

 

 

auf und meldete mich kurzentschlossen zum  "Schnuppertag Imkerei" an.

Die Referenten Dr. Pia Aumeier und Dr. Gerhard Liebig – beide renommierte Bienenwissenschaftler – weckten in mir endgültig mein Interesse an der Honigbienenhaltung.
Souverän halfen sie im Anfängerkurs beim Einstieg in die Bienen-haltung und führten mit praktischen Demonstrationen engagiert durch das erste Bienenjahr. Ihr Betriebskonzept, ihre vielen Tipps und Anregungen konnte ich dann eins zu eins und erfolgreich bei meinen ersten vier Ablegern umsetzen. Der Weg zur eigenen Imkerei – der "Dycker Land Imkerei" – war damit beschritten. 

Seit 2016 habe ich meine Imkerei und meine imkerlichen Aktivitäten ausschließlich in den ehrenamtlichen Dienst des Nikolausklosters gestellt. Der Honig geht komplett an die Ordensgemeinschaft der Oblaten im Nikolauskloster und wird im Klosterladen angeboten.
Jedes verkaufte Glas Klosterhonig unterstützt die Kommunität der Oblaten und trägt zum Erhalt des Nikolausklosters bei.