Honigeigenschaften



 

Um die wertvollen Honiginhaltsstoffe zu erhalten und den qualitativ hochwertigen Genuss auch über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten, empfehlen wir, den Honig lichtgeschützt, trocken und kühl (ca. 15°C) aufzubewahren.

Bei längerer und/oder zu kühler Lagerung kristallisiert der Traubenzuckeranteil in flüssigen und auch cremigen Honigen früher oder später aus. Das ist ein natürlicher Prozess und mindert nicht die Qualität. Auch nicht den Geschmack. Aber: Der Honig wird fest. Geschmeidig wird fester Honig wieder, wenn man das Honigglas im Wasserbad schonend bei unter 40°C erwärmt. Höhere Temperaturen schaden der Honigqualität, da Enzyme (z. B. Invertase) zerstört werden.
Bei kristallinen, abgefüllten Honigen tritt an der Innenwand der Gläser sowie auf der Honigoberfläche gelegentlich eine Weißfärbung auf.

 

Man bezeichnet dieses Phänomen als "Blütenbildung". Hierbei haben sich Traubenzuckerkristalle mit Lufteinschluss gebildet. Dadurch kommt es zu einer optischen Aufhellung der Kristalle. Die Schichten sehen weiß aus. Qualitativ leidet der Honig darunter nicht.
  

Typisch für das Naturprodukt Honig ist, dass er je nach Jahreszeit, Jahrgang und Standort andere Geschmacks- und Farbnuancen zeigt. Manche Honiganbieter verschneiden – das heißt mischen – Honige unterschiedlicher Herkunft und Tracht, um auf Geschmack, Farbe oder Konsistenz Einfluss zu nehmen. Dies ist zwar zulässig, „naturbelassen“ ist ein solcher Mischhonig u. E. aber nicht. Die Honige unserer Klosterimkerei werden nicht verschnitten und behalten deshalb ihren standorttypischen Charakter.