Betriebshygiene


Lebensmittel – hierzu gehört Honig seit Jahrtausenden – dürfen laut § 3 der Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) „nur so hergestellt, behandelt oder in den Verkehr gebracht werden, dass sie bei Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt der Gefahr einer nachteiligen Beeinflussung nicht ausgesetzt sind“. Den Begriff der „nachteiligen Beeinträchtigung“ konkretisiert der § 2 Abs. 1.

Das strenge Hygienekonzept der Nikolauskloster-Imkerei will während der Verarbeitungsprozesse jede nachteilige Beeinträchtigung des Naturproduktes Honig ausschließen.

Auszüge aus dem Hygienekonzept:

  • Räumlichkeiten und Geräte werden vor Arbeitsbeginn penibel auf Sauberkeit, Vollständigkeit und Funktion kontrolliert. So ist u. a. darauf zu achten, dass die Waschgelegenheit mit fließendem kaltem und warmem Wasser funktioniert und mit Seifenspender und Einmal-Handtüchern ausgestattet sind. Bienen haben zu den Räumen keinen Zugang.

  • Während der Honigverarbeitung (Entdeckelung, Schleudern, Sieben, Rühren, Auftauen, Abfüllen etc.) ist Arbeitsschutzkleidung zu tragen. Zur Schutzkleidung gehören:
        -  ein hygienisch sauberer, hochgeschlossener, weißer Baumwollkittel,
        - 
    eine Kopfbedeckung, die alle Haare vollständig einschließt,
        -  Einmal-Handschuhe,
        -  weiße
    Arbeitsschuhe bzw. Einweg-Schuhüberziehern.

  • Das Honigrühren erfolgt bei niedriger Geschwindigkeit. U. a. wird so das Einrühren von Luft  und damit die Kontamination durch Keime  verhindert.

  • Gefäße, die mit Honig gefüllt werden, sind absolut sauber. Alle Lagerbehälter und Abfüllgefäße der Klosterimkerei sind leicht zu reinigen und bestehen aus lebensmittelechten Materialien wie Edelstahl, Glas oder Kunststoff.

  • Alle Aktivitäten rund um die Honigverarbeitung werden schriftlich dokumentiert.

  • etc.