Die Bio-Imkerei des Nikolausklosters



 

Artgerechtes Imkern macht Spaß, ist nie langweilig - und ist zeitintensiv. Meine Tätigkeit als Imker widme ich hauptsächlich dem Auf- und Ausbau der Klosterimkerei des Nikolausklosters in Jüchen. Es ist eine ehrenamtliche Arbeit. Das heißt, der Honigertrag eines Bienenjahres steht der Klosterkommunität zur Verfügung. Als hochwertiges regionales Naturprodukt wird er unter dem Namen "Honig aus dem Nikolauskloster" im Klosterladen (http://nikolauskloster.de/kloster/klosterladen.html) angeboten und ist bei der Kundschaft sehr beliebt. Zum Honigverkauf.

 

 

Zur Klosterimkerei gehören derzeit 25 Wirtschaftsvölker an den Standorten Nikolauskloster, Damm, Gierath und Glehn.
Dem Klosterhonig wurde nichts entzogen und nichts hinzugesetzt. Die konsequente Einhaltung der Richtlinien der Honigverordnung und der Qualitätskriterien des Deutschen Imkerbundes ist selbstverständlich.

Abhängig von den natürlichen Gegebenheiten - z. B. von der Witterung - wird vorwiegend Anfang Juni (Frühjahrsblütenhonig) und Ende Juli (Sommerhonig) geerntet und geschleudert. Weitere Schleudertermine sind nach Ernte der Sortenhonige Kastanien- und Lindenhonig geplant.

 

Kastanienblüten finden die Klosterbienen in der benachbarten 1.100 m langen Edel-Kastanienallee aus dem Jahre 1811, die die Klosteranlage mit dem benachbarten Schloss Dyck verbindet. Die Lindenallee zwischen Schloss Dyck und Aldenhoven sowie die Linden auf dem Klostergelände und in Damm werden zur Lindenblüte angeflogen.
Honig darf übrigens nur dann eine Sortenbezeichnung tragen, wenn er überwiegend den genannten Blüten oder Pflanzen entstammt. Liegen die Trachtgebiete nicht in unmittelbarer Nähe einer Imkerei, muss der Imker mit seinen Bienenvölkern dorthin wandern. Wanderimkerei ist sehr kosten- und zeitintensiv und wird deshalb von der Klosterimkerei nicht praktiziert. Spezielle Sortenhonige wie Lavendel-, Tannen- oder Akazienhonig etc. bietet die Klosterimkerei daher nicht an.