Warum ökologische Bienenhaltung?


Vorweg eine Klarstellung: Wird von „Bio-Honig“ geredet (auch auf dieser Website), so ist dieser Begriff nur bedingt korrekt. Denn Nektar sammelnde Flugbienen lassen sich weder steuern noch kontrollieren. Und es gibt definitiv keine Bienenstände, in deren Umkreis von vier Kilometer sich

ausschließlich biologisch-ökologisch bewirtschaftete Flächen befinden. Präziser wäre daher die Bezeichnung „Honig aus ökologischer Bienenhaltung mit geringstmöglicher Belastung“. Aber dieses Wortungetüm ist im Alltag unpraktikabel — „Bio-Honig“ ist kürzer und griffiger.

 

Die ökologische Betriebsweise einer Bio-Imkerei schenkt außer dem Produkt, also dem Honig, auch der Erzeugungsqualität besondere Beachtung.

 

Sie soll weitestgehend tier-und umweltschutzgerecht sein. Eine ethische Reflexion des Umganges mit dem Nutztier Honigbiene und mit der Natur spielt hierbei eine zentrale Rolle.

Dieser Herausforderung stellt sich die Klosterimkerei. Nein, nicht still im Verborgenen und nach gut dünken, sondern offen und transparent und unter strenger Aufsicht durch Bioland e. V., dem größten ökologischen Erzeugerverband, sowie der Abcert-AG, einer staatl. anerkannten Kontrollstelle.
Deren Auflagen, Vorgaben und Ge- und Verboten zur biologisch-ökologischen Bienenhaltung sind streng, umfassend und detailliert.(weiter)