Betriebsweise Art der Bienenhaltung


 

Die Haltung meiner derzeit 25 Wirtschafts- und bis zu 25 Jungvölker orientiert sich an der Lebensweise ihrer wild lebenden Artgenossen.
Die Magazinbeuten im Zander-Maß (Hohenheimer Einfachbeute) sind aus Weymouthskiefer gefertigt. Gegenüber anderen Hölzern hat es ein geringeres Gewicht und sorgt im Inneren durch gute Schall- und Temperaturisolierung für ein positives Mikroklima.
Im Beutenhochboden befindet sich das zwei Zentimeter hohe und beutenbreite Flugloch.

Die Außenseiten aller Beuten werden vor dem Bienenerstbezug

dreimal mit einer bienenfreundlichen Beutenschutz-Lasur gestrichen. Die atmungsaktive Lasur besteht aus hochwertigen Naturwachsen auf Pflanzenbasis und schützt das Holz vor Verwitterung.
Das
Edelstahlgitter im Beutenhochboden gewährleistet fast ganzjährig eine Frischluftzirkulation.

 

 

 

 Vorwiegend zur Varroakontrolle und während den Säurebehandlungen wird eine Windel eingeschoben, die den Gitterboden kurzzeitig abdichtet.

 

Jede Zarge wird mit bis zu zehn Holzrähmchen (Zander Hoffmann modifiziert) im Kaltbau bestückt. In die Rähmchen werden ausschließlich Mittelwände aus einem unbelasteten – also rückstandsfreien – Bienenwachs gelötet.

Der mit einem Absperrgitter vom Brutraum abgetrennte Honigraum wird nur mit sauberen und unbebrüteten Waben ausgestattet.

Nach Trachtende werden nur diese eingelagert. Dunkle, also mehrfach bebrütete Waben, werden dagegen eingeschmolzen.

Ihr Wachs wird zu Bienenwachskerzen verarbeitet.